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LIAA 2011: 7.-9. Dezember, 2011. Stattkino Luzern

Animation zwischen Geschäft und Kunst. Zur Geschichte des animierten Werbe- und Industriefilms in der Schweiz

Nach der erfolgreichen ersten Lucerne International Animation Academy 2009 fragt die LIAA 2011 nach den Produktionsbedingungen im Schweizer Animationsfilm und ihren Auswirkungen auf seine technische und ästhetische Entwicklung. Sie schenkt dabei dem Auftragsfilm besondere Beachtung.

Das Programm der drei Tage orientiert sich an drei Booms, die der animierte Auftragsfilm in seiner Geschichte in der Schweiz erlebte: Den ersten in den Zwanziger- und Dreissigerjahren als die Kinowerbung Aufträge generierte, den zweiten ab 1965 mit der Einführung der Fernsehwerbung und den dritten ab 1995 dank der neuen Medien und der Digitalisierung der Animation. Auslöser für jeden dieser Booms war also ein neuer Markt, eine neue Technologie oder beides.

Dabei stehen folgende Fragen im Zentrum: Ist der Animationsfilm eine besonders flexible filmische Gattung, die sich schnell an veränderte Bedingungen anpassen und diese für sich nutzen kann? Wie „überlebt“ man als Animationsfilmer/in? Welche benachbarten Märkte waren und werden in Zukunft für den Animationsfilm interessant und wie beeinflussen sie seine Entwicklung? In Vorträgen, Podiumsgesprächen und Filmprogrammen werden die Geschichte und die aktuelle Situation des animierten Auftragsfilms aufgearbeitet und diskutiert.

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